RDP-RdP e.V. :: VCP

VCP

Der Verband Christlicher Pfadfinderinnen und Pfadfinder ist ein Zusammenschluss evangelischer Mädchen und Jungen, dabei offen für konfessionell anders- oder nicht gebundene Menschen.

Über 47 000 Kinder und Jugendliche gehören unseren Gruppen im ganzen Bundesgebiet an, circa 5 000 vorwiegend junge Menschen engagieren sich ehrenamtlich. Die jungen Gruppenleitungen berücksichtigen die unterschiedlichen Interessen und Anforderungen der verschiedenen Altersstufen: Kinderstufe, Pfadfinderinnen- und Pfadfinderstufe, Ranger und Rover.

Neben Fahrten und Lagern im In- und Ausland gehören gesellschaftspolitisches Engagement, Schutz von Natur und Umwelt, Orientierung am Evangelium, Erziehung zu Toleranz und Demokratiefähigkeit zu den Grundlagen pfadfinderischer Arbeit im VCP.

Demokratie leben: gemeinsam etwas planen und durchführen, eine eigene Meinung haben, aber auch andere akzeptieren; sich auf Neues einzulassen, andere Menschen und Lebensweisen tolerieren und als Bereicherung erfahren.

Engagement gibt es auf allen Verbandsebenen: Sei es die Renaturierung eines Baches oder die Renovierung des Kinderspielplatzes vor Ort, Sammlungen für den Neubau eines rumänischen Kinderheims, Veranstaltung von Spieletagen für Flüchtlingskinder, sei es konkrete Aufbauarbeit für ein Jugendhaus in Bethlehem oder Schulbau in afrikanischen Ländern in Zusammenarbeit mit UNICEF.

Einsatz auf den Kirchentagen ist im VCP Tradition und Ehrensache! Alle zwei Jahre tragen über tausend VCPerinnen und VCPer neben ihrem blauen Halstuch ein zweites – das »Kirchentagshalstuch«, das sie als Helferinnen und Helfer auf den evangelischen Kirchentagen ausweist.

Das Bundeslager:  Neue Wege suchen und über den Tellerrand blicken – das Bundeslager des VCP: Leinen los!

Der VCP führte im Sommer 2010 das erste „nachhaltige“ Großlager mit 5000 jungen Menschen in der Bundesrepublik durch. Als Schirmherr konnte Prof. Dr. Klaus Töpfer, ehemaliger Bundesumweltminister und Gründungsdirektor des Institutes für Klimawandel, Erdsysteme und Nachhaltigkeit gewonnen werden.

 

Nachhaltigkeit sollte für die Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Bundeslagers in Almke bei Wolfsburg mehr als ein Modewort sein – es sollte auch gelebt werden.

Das bedeutete z.B. : Lebensmittelkilometer sparen: 95 % der Lebensmittel kamen aus der direkten Umgebung und wurden zum größten Teil selbst geerntet. Kaffee, Kakao und Tee kamen aus Fairem Handel. Regenerative Energien wie Windkraft und Solarenergie wurden genutzt; die Kinder und Jugendlichen reisten mit Bahn und Reisebussen an. Die VCPerinnen und VCPer wollten nur einen kleinen „ökologischen Fußabdruck“ hinterlassen, dafür wollte sie lieber andere  „grüne“ Spuren hinterlassen. So legten sie ein u. a. ein großes Biotop an und bauten Ausstellungswände für das Kinderbüro der Stadt Wolfsburg. „Uns ist wichtig, so Generalsekretär Gunnar Czimczik, dass die Jugendlichen über den Tellerrand blicken und sehen, dass ein anderes Leben möglich ist. “ 

Alle vier Jahre treffen sich zwischen 4 000 und 5 000 VCPerinnen und VCPer mit ihren Gästen aus aller Welt unter einem bestimmten Motto oder einer Spielidee auf dem Bundeslager.


Mehr Informationen zum VCP unter: www.vcp.de


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